Warnung und Information

Im Ernstfall gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die Bevölkerung zu warnen und zu informieren. Dabei unterscheiden wir grundsätzlich zwischen zwei Schritten.

  1. In einem ersten Schritt geht es darum, möglichst schnell die Aufmerksamkeit der Bevölkerung zu bekommen. Dies wird oftmals als „Weckeffekt“ bezeichnet.
  2. In einem zweiten Schritt geht es darum, weitere Informationen und Handlungsanweisungen an die Bevölkerung weiterzugeben.

Sirenen

Eine Warnung per Sirene kann bei großen Unglücken nötig sein (Naturkatastrophen wie Hochwasser, Störfälle wie Chemie- oder Reaktorunfälle, Alarm beim Austritt von atomaren, biologischen und chemischen Gefahrstoffen (ABC-Alarm)).

Um zu beurteilen, vor was mit welchem Ton gewarnt  wird, hier die Signale für den Main-Taunus-Kreis:

Die Sirenenanlagen im Stadtgebiet werden jeden ersten Mittwoch im Monat um 12 Uhr durch ein Signal auf Funktionalität getestet.


Modulares Warnsystem (MoWaS) und Warn-Apps

Der Main-Taunus-Kreis nutzt das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS). Über das Modulare Warnsystem können Warn- und Informationsmedien angesteuert werden. Hierzu zählen beispielsweise die Warn-Apps NINA und hessenWARN.


Rundfunkwarnmeldung

Über das Lagezentrum der hessischen Polizei können Rundfunkwarnmeldungen angeordnet und durch die entsprechenden Rundfunksender (hr1, hr3, hr4, hr INFO, YOU FM, FFH) ausgestrahlt werden. Dies kann je nach Lage entweder sofort oder beispielsweise in den regelmäßig gesendeten Verkehrsnachrichten erfolgen.


Lautsprecherdurchsagen

Bei Bedarf veranlassen wir Lautsprecherdurchsagen, um die Bevölkerung in betroffenen Gebieten zu erreichen. Die Lautsprecherdurchsagen erfolgen entweder durch uns oder die Polizei.


Informationen auf Social Media

Die Feuerwehren der Stadt Hattersheim am Main teilen nach Vorliegen von gesicherten Informationen über ihre Social Media Kanäle auf Facebook und Instagram weitere Informationen und/oder Verhaltensanweisungen.